Plastikkarten

Die Form und die Maßen der Plastikkarten wurden durch den Banksektor bestimmt, der Standard beträgt 85,72 x 54,03 x 0,76 mm. Es gibt aber viele Fälle, wo nur unser Vorstellungsvermögen eine Barriere bei der Gestaltung einer Karte oder eines Anhängers sein kann. Dank den modernsten Maschinen, die wir beim Stanzen verwenden, sind wir in der Lage unseren Kunden Produkte in beliebiger Form anzubieten. Und unabhängig von dieser Form bleibt die Qualität unverändert auf dem höchsten Niveau. Wir passen uns an die Erwartungen unserer Kunden an und nicht umgekehrt. Wir sind bereit, sowohl traditionelle, als auch vom Standard abweichende Lösungen umzusetzen.


Der ganze Prozess der Fertigung und Personalisierung der Karten verläuft unter einem Dach und unter ständiger Aufsicht unserer Fachkräfte. Vom Graphikstudio angefangen, wo die von den Kunden gelieferte Entwürfe an die Möglichkeiten unserer Maschinen angepasst werden, über die Produktion, wo das Druckverfahren, Verbindung der bedrucken Plastikblätter mit Laminatschichten, präzises Schweißverfahren und Ausschneiden verläuft, bis auf die Personalisierung und Verpackung vom Endprodukt.

Unsere Karten werden im Trocken-Offset-Verfahren gedruckt (wasserloser Offset), in dem alle Farbtöne und Formränder viel präziser dargestellt werden können, als in den traditionellen Technologien. Wir verwenden spezielle Farben in zwei Standards (CMYK und Pantone), die für Druck auf Kunststoffmaterialien geeignet sind. Dank einem Fixierverfahren in UV-Technologie ist der Druck schon in dem Moment, in dem die Ware die Maschine verlässt, fest.

Als die erste Firma auf dem Markt und zurzeit die einzige, bieten wir Plastikkarten aus abbaubarem Kunststoff, LUC-BIO an, der nach 39 Monaten vollständig abgebaut ist.

Arten von Plastikkarten:

Bedruckte Plastikkarten

Die einfachsten Plastikkarten beinhalten nur Elemente, die eine visuelle Identifizierung ermöglichen, sie sind nicht mit magnetischen oder elektronischen Informationsträgern, wie Magnetstreifen oder Chip, versehen. Zum Hauptnachteil dieser Karten gehören geringe Möglichkeiten, die Daten von der Karte automatisch abzulesen. Nur die bedruckten Barcods erlauben, die Karte automatisch zu identifizieren. Plastikkarten dieser Art (ISO 7810) sind nur ein Stück vom präzise bedruckten Kunststoff. Für die Fertigung dieser Karten wird die wasserlose Drucktechnologie eingesetzt. Analog zu anderen Kartentypen sind sie meistens aus PVC, LUC-BIO (abbaubares PVC), Polyethylen, PET oder ABS gefertigt. Bei Auflagen größer als 1000 Stück wird automatisch die gleiche Menge von identischen Karten gedruckt, die dann personalisiert werden, es werden Personalangaben des Karteninhabers, laufende Nummer oder andere individuelle Angaben in Form von Druck oder Embossing angebracht. Die modernste Methode, DOD, erlaubt, ink-jet mit großer Genauigkeit und Geschwindigkeit anzubringen. Mit Hilfe von DOD können wir 30 Tsd. Karten in einer Stunde personalisieren. Zusätzlich können wir auf die Karte ein Hologramm oder eine Rubbelschicht anbringen.

Bedruckte Plastikkarten sind meistens als ID-Karten, Kundenkarten oder in Kundenbindungsprogrammen verwendet, wo man bedruckte Barcods nutzt.



Magnetstreifenkarten

Der Magnetstreifen ist sowohl das älteste, als auch das billigste Speichermedium, das die Übertragung der Informationen ermöglicht. Diese Informationen können dann auf eine automatisierte Art und Weise gelesen werden. Die Magnetstreifenkarten (ISO 7811) werden bei Systemen verwendet, die aus einer großen Kartenanzahl bestehen, in denen als Hauptkriterium für die Wahl des Informationsträgers die technische Infrastruktur dient, dank der das Lesen der Daten vom Magnetstreifen möglich ist. Praktisch verfügen sehr viele Läden und Dienstleistungseinheiten über solche Möglichkeit. Aus der Sicherheitssicht haben diese Karten einen wesentlichen Nachteil - es besteht keine Möglichkeit, die auf dem Magnetstreifen gespeicherten Informationen zu sichern, was ein einfaches Kopieren der Daten ermöglicht. In Systemen, die auf Magnetstreifenkarten stützen, sollten alle wesentlichen Informationen in Systemrechnern gespeichert werden, die Karte soll ausschließlich zum Träger der ID-Nummer werden. Zur Zeit werden HiCo (high coercivity) Magnetstreifenkarten am häufigsten verwendet, mit hoher Resistenz gegen äußerliche magnetische Einwirkungen. Solche Karte hat einen hohen Oe-Koeffizient (ca. 4000 Oe) und verfügt über Speichermöglichkeiten auf drei Spuren: auf der ersten Spur können 75, auf der anderen 40 und auf der dritten 107 Zeichen gespeichert werden. Auf dem Markt kann man immer noch die LoCo Karten treffen (low coercivity), die ebenso über drei Spuren verfügen, aber einen niedrigen Oe-Koeffizient haben, nämlich ca. 350 Oe, was bedeutet, dass sie nicht besonders gut gegen äußerliche magnetische Einwirkungen resistent sind.

Diese Karten sind sicherlich immer noch die meist verbreiteten Karten mit einem Speichermedium, die in Zahlungssystemen und Kundenbindungsprogrammen besonders häufig zu treffen sind.

Chipkarten

Diese Karten verfügen über eine elektronische Anlage, die in der Umgangssprache „Chip" genannt wird, sie werden oft auch „smart cards" genannt. Man erkennt sie durch ein Chipmodul, das in Plastik eingeschweißt wird. Die Chipkarten (ISO 7816) können in zwei Kategorien unterteilt werden: Speicher-Chipkarten und Mikroprozessor-Chipkarten. Die Zugriffsrechte auf den Speicher des zweiten Kartentyps werden von speziellen Betriebssystemen oder Anwendungsprogrammen vergeben und verwaltet. Diese Karten haben auch unterschiedliche Speichermöglichkeiten (Menge der gespeicherten Daten) und unterschiedliche Sicherheitsgarantien im Bezug auf die gespeicherten Informationen. Die Karten können ausschließlich als Träger der ID-Nummer dienen oder Daten verarbeiten, die vollständig vom Zugang Dritter gesichert sind.

Die Chipkarten werden immer häufiger in Zahlungssystemen und Kundenbindungsprogrammen, aber auch in fortgeschrittenen Datenschutzsystemen verwendet.

Transponderkarten

Die Transponderkarten sehen genau so wie die üblichen Plastikkarten aus, beinhalten jedoch ein Chipmodul und eine Antenne, die zusammen einen Transponder bilden. Der Transponder basiert auf der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) und ermöglicht die Übertragung der Daten zwischen der Chipkarte und einem Lesegerät. Man verwendet unterschiedliche Transpondertypen - Unique, Q5, Hitag 1, Hitag 2, Mifare. Die Transponderkarten haben die meisten Vorteile der Chipkarten, sind aber nicht vom größten Nachteil dieser Karten betroffen, nämlich vom mechanischen Verschleiß bei intensiver Nutzung. Die Antenne versorgt das Modul mit Energie und stellt die Kommunikation mit dem Lesegerät sicher. Diese Chipkarten arbeiten berührungslos, d.h. ohne direkten Kontakt zwischen Chip und Leser. Je nach Modell können diese Karten ein einfacher Träger der ID-Nummer sein, oder Kommunikation in zwei Richtungen sicherstellen.

In diesem Fall kann der Leser die auf der Karte gespeicherten Daten modifizieren, indem zum Beispiel Punkte bei jedem Einkauf zugegeben oder abgenommen werden. Die Kommunikationssysteme mit Lesegeräten sind gegen Kollisionen und Ablesen der Daten gesichert.

Hybridkarten

Die Hybridkarten sind Plastikkarten, die mit mindestens zwei unabhängigen Informationsträgersystemen versehen wurden, die automatisch identifiziert werden. Zu den am häufigsten vorkommenden Trägern gehören: Barcode, Magnetstreifen, Kontaktchip oder Transponder. Eine Hybridkarte ist eine Karte mit Chipmodul und Magnetstreifen oder eine Karte mit Barcode und Kontaktchip. Eine besondere Hybridkartenart ist eine Karte mit zwei unterschiedlichen elektronischen Anlagen: Kontaktchipmodul und Transponder.

Es gibt unterschiedliche Gründe, die dazu geführt haben, Hybridkarten einzuführen, am häufigsten werden sie bei der Systemerweiterung verwendet, wo man mit Kontaktchip angefangen hat und später berührungslose Technologie eingeführt hat. Bei Einführung von Hybridkarten kann man die Notwendigkeit vermeiden, zwei Karten verwenden zu müssen oder die teuren Leser auszutauschen.

Dual- Interface-Karten

Dual- Interface-Karten verfügen nur über eine elektronische Anlage (Chip), die mit zwei Interface versehen ist: die kontakt und berührungslos arbeiten. Man verwechselt sehr oft die Hybridkarten (mit zwei elektronischen Systemen) und Dual-Interface-Karten mit einander. Die Hybridkarten verfügen über zwei getrennte Informationsträger, die Dual-Interface-Karten können sowohl bei Lesegeräten für Kontaktmodule, als auch für berührungslose Systeme bei einem Vorgang genutzt werden.